Kalenderblatt

1990: 10. Volkskammer der DDR entsendet 144 Abgeordnete in den Deutschen Bundestag

Nach längerer Debatte um die Entsendung der beiden PDS-Abgeordneten Gregor Gysi und Hans Modrow stimmt eine Mehrheit für die vorgeschlagene Liste der 144 Volkskammer-Abgeordneten, die nach der Wiedervereinigung dem 11. Deutschen Bundestag angehören sollen. 

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1991: Deutscher Bundestag setzt Sonderausschuss „Schutz des ungeborenen Lebens“ ein

Die Mitglieder des Sonderausschusses beraten rechtliche, ethische und soziale Fragen, die im Zusammenhang mit dem vorgeburtlichen Leben stehen. Infolge der Beratungen wird im Jahr darauf das Schwangeren- und Familienhilfegesetz verabschiedet. 

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2001: Wladimir Putin besucht den Deutschen Bundestag

Im Rahmen eines Staatsbesuchs hält der russische Präsident Wladimir Putin im Plenum vor den Mitgliedern des Parlaments und des Bundesrats eine Ansprache. 

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1992: Deutscher Bundestag beschließt SED-Unrechtsbereinigungsgesetz

Nach dem „Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz“ werden Personen, die in der DDR rechtsstaatswidrig inhaftiert wurden, künftig rehabilitiert und entschädigt.

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1972: Deutscher Bundestag entscheidet erstmals über Vertrauensfrage

Nachdem einige Abgeordnete die Fraktion gewechselt haben, verliert Bundeskanzler Willy Brandt die Abstimmung über die Vertrauensfrage. Bundespräsident Gustav Heinemann ordnet erstmals die Auflösung des Parlaments und Neuwahlen zum 7. Deutschen Bundestag an.

2011: Erste Rede eines Papstes im Deutschen Bundestag

Benedikt XVI. hält als erster Papst und Oberhaupt des Staates Vatikanstadt eine Ansprache vor den Abgeordneten des Deutschen Bundestages.

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1972: Bundestagsabgeordnete müssen Angaben zu Nebeneinkünften machen

Der Bundestag gibt sich erstmals Verhaltensregeln, nach denen Abgeordnete Angaben über ihre Nebeneinkünfte machen müssen. Außerdem wird die Registrierung von Verbänden und ihren Vertretern eingeführt.

1995: Deutscher Bundestag führt Kernzeit-Debatte ein

An Donnerstagen einer Sitzungswoche wird eine Plenar-Kernzeit von vier bis sechs Stunden eingeführt, in denen grundlegende Themen behandelt werden können.

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1949: Erste Regierungserklärung vor dem Deutschen Bundestag

Bundeskanzler Konrad Adenauer gibt vor dem Plenum des Deutschen Bundestages die erste Regierungserklärung ab. Zuvor waren er und seine Kabinettskollegen von Bundestagspräsident Erich Köhler vereidigt worden.


1949: Deutscher Bundestag beschließt provisorische Geschäftsordnung

Mit großer Mehrheit verabschiedet der Bundestag seine vorläufige Geschäftsordnung, die auf dem Regelwerk des Deutschen Reichstages in der Fassung vom 31. Dezember 1922 basiert.
Wissenschaftliche Dienste WD 1 - 3010 - 017/17 Seite 40

1990: Deutscher Bundestag und 10. Volkskammer der DDR billigen Einigungsvertrag

Mit den erforderlichen Zweidrittel-Mehrheiten stimmen die Parlamente dem Vertragswerk zu, das die Auflösung der DDR, ihren Beitritt zur Bundesrepublik und die Herstellung der deutschen Einheit regelt. 

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1951: In Bonn erscheint erstmals die Wochenzeitung „Das Parlament“

Die Zeitung informiert umfassend über das parlamentarische Geschehen und liefert Hintergrundberichte zur Arbeit der Abgeordneten.

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1997: Richtfest nach Umbau des Reichstagsgebäudes

Nach einer umfangreichen Umgestaltung zum Sitz des Deutschen Bundestages wird das Richtfest des Reichstagsgebäudes in Berlin gefeiert.

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1970: Erstmalige Konstituierung des „Notparlamentes“

Der Gemeinsame Ausschuss von Bundestag und Bundesrat („Notparlament“), den die Bundesregierung über ihre Planungen für den Verteidigungsfall zu unterrichten hat, tritt erstmals zusammen. 

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